Selbsthilfe-Telefon: 0 69.55 94 44 Mo + Di: 10–14 Uhr und Do: 15–19 Uhr

Ausnahmegenehmigungen für Selbsthilfegruppen zu Suchterkrankungen und psychischen Erkrankungen weiterhin möglich

 

Auch nach den neuen Auslegungshinweisen der Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 26.11.2020, Stand 16.12.2020 können Selbsthilfegruppen für Sucht- und psychische Erkrankungen in Hessen weiterhin Ausnahmegenehmigungen für Präsenztreffen beantragen.
Alle Hygieneauflagen sind bei den Präsenztreffen zu beachten. Derzeit gilt eine durchgängige Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung während des gesamten Treffens.
Genaue Informationen finden Sie in diesem PDF: Ausnahmegenehmigungen SHGs v. 16.12.2020

Die Anträge sind formlos an das zuständige Gesundheitsamt zu richten.

Wenn Sie für Ihre Gruppe, die sich in Frankfurt am Main trifft, eine solche Ausnahmegenehmigung beantragen wollen, nennen wir Ihnen gerne die entsprechende Mail-Adresse des Frankfurter Gesundheitsamts, an die dieser Antrag zu senden ist.
Schreiben Sie uns eine Mail an service@selbsthilfe-frankfurt.net

Aktuelle Mitteilung vom 30. Oktober 2020

Aktuelle Mitteilung vom 30. Oktober 2020

Aktualisierung vom 26.10.2020: Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen in Frankfurt am Main

Aktualisierung vom 26.10.2020: Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen in Frankfurt am Main


Am Wochenende hat die Stadt Frankfurt weitere Regeln, die Treffen von Selbsthilfegruppen betreffen, erlassen.
Die umfassenden Infos finden Sie hier:
 https://selbsthilfe-frankfurt.net/informationen-covid-19

Ab heute sind die Gebiete, in denen von Fußgängern im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, ausgeweitet worden. Dies betrifft jetzt alle Bereiche innerhalb des Alleenrings und nördlich der Bahnlinie in Sachsenhausen sowie die Berger Straße, die Leipziger Straße, die Schweizer Straße und die Königsteiner Straße, diese beschränkt auf den Bereich zwischen Bolongarostraße und Kasinostraße. (Infos zum Alleenring: https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Alleenring )

Außerdem gilt bei allen Veranstaltungen (hierzu zählen Treffen von Selbsthilfegruppen) und in öffentlichen Einrichtungen die Maskenpflicht.
D.h., dass Sie ab heute verpflichtet sind, die Maske auch während Ihrer Gruppentreffen zu tragen!

Darüber hinaus gab uns das Gesundheitsamt Frankfurt noch folgenden Hinweis:
Bitte wägen Sie für sich und Ihre Selbsthilfegruppe in Anbetracht der aktuellen sehr hohen Infektionszahlen gut ab, ob Treffen in Präsenz angemessen sind.

Bitte behalten Sie aktuelle Entwicklungen auch selbstständig im Blick, da sich Änderungen sehr kurzfristig ergeben und von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein können.

Passen Sie auf sich auf!

 

Aktualisierung vom 20.10.2020: Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen in Frankfurt am Main



Einhaltung der Regelungen gemäß Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) vom 07. Mai 2020 (Lesefassung Stand: 19.10.2020) aktuell gültig bis 31. Januar 2021
und
Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt am Main zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) im Stadtgebiet vom 08.10.2020 und 16.10.2020, gültig bis 31.10.2020

 

Treffen von Selbsthilfegruppen im öffentlichen Raum
(z.B. im Park, am Mainufer o.ä.)

• sind nur alleine, in Gruppen von höchstens fünf Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

• Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

• In bestimmten Gebieten ist von Fußgängern im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
Diese sind: Bereich der Berger Straße, der Schweizer Straße einschließlich des Schweizer Platzes, der Leipziger Straße, des Oeder Weg vom Anlagenring bis zur Glauburgstraße, der Königsteiner Straße beschränkt auf den Bereich zwischen Bolongarostraße und Kasinostraße, der Münchener Straße, der Kaiserstraße sowie im gesamten Bereich des inneren Anlagenringes.

• Kinnvisiere sind als Alternative zur Mund-Nase-Bedeckung ausgeschlossen.

(vgl. § 1 Abs. 1 Satz 1+2 CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 19. Oktober 2020  i.V.m. Allgemeinverfügungen der Stadt Frankfurt am Main zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus
(SARS-CoV-2) im Stadtgebiet vom 08.10.2020 und 16.10.2020, gültig bis 31.10.2020 und https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/weitere-corona-regeln-vorgestellt )

 

Bitte wägen Sie für sich und Ihre Selbsthilfegruppe in Anbetracht der aktuellen sehr hohen Infektionszahlen gut ab, ob Treffen in Präsenz angemessen sind.
Das Gesundheitsamt Frankfurt gab uns den Hinweis, dass in der derzeitigen Situation das Tragen von Masken in geschlossenen Räumen ergänzend zur Einhaltung des Mindestabstands empfohlen wird.

 

Treffen von Selbsthilfegruppen im nicht-öffentlichen Raum
(z.B. in der Kontaktstelle, in einem Nachbarschaftszentrum o.ä.) gelten als Zusammenkünfte bzw. als Veranstaltungen.
Für diese Treffen gelten folgende Vorschriften:

  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.
  • Die Teilnehmerzahl darf 100 Personen nicht übersteigen.
  • In geschlossenen Räumen sollen Sitzplätze eingenommen werden.
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmenden müssen vom Veranstalter/ von der Veranstalterin zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten erfasst und für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorgehalten werden. Auf Anforderung sind die Daten an die zuständigen Behörden zu übermitteln. Die Daten sind unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten.
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen.
  • gut sichtbare Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen.

(vgl. § 1 Abs. 1 Satz 1+2 CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 19. Oktober 2020 i.V.m. Allgemeinverfügungen der Stadt Frankfurt am Main zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus
(SARS-CoV-2) im Stadtgebiet vom 08.10.2020 und 16.10.2020, gültig bis 31.10.2020 und https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/weitere-corona-regeln-vorgestellt )


Bitte erkundigen Sie sich bei Treffen im nicht-öffentlichen Raum unbedingt bei Ihrem*r Vermieter*in/Gastgeber*in, welche Regeln in deren Räumlichkeiten gelten!


Quellen:

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main

 

Hier finden Sie die oben stehenden Informationen als PDF:
Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen in Frankfurt am Main_Stand 20.10.2020

 

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Der Selbsthilfe e.V. stellt diese Informationen für Selbsthilfegruppen sehr sorgfältig zusammen.
Eine Haftung für den Inhalt kann nicht übernommen werden.

 

Mitglieder für neue Selbsthilfegruppe gesucht: (Liebes-) Beziehung ohne Erotik

Mitglieder für neue Selbsthilfegruppe gesucht: (Liebes-) Beziehung ohne Erotik

 

In Frankfurt soll eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen gegründet werden, die in einer harmonischen Beziehung leben, in der die Erotik fehlt.
Frauen, die sich in dieser Lebenslage befinden und sich fragen, ob das noch eine richtige Partnerschaft ist oder der Anfang vom Ende, finden hier einen geschützen Raum, um sich gleichberechtigt und offen über diese schwierige Situation auszutauschen.

Weitere Informationen finden Sie hier: Flyer herunterladen

Aktualisierung vom 15.08.2020: Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen

 

Einhaltung der Regelungen gemäß Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) vom 15. August 2020, aktuell gültig bis 31. Oktober 2020

Treffen von Selbsthilfegruppen im öffentlichen Raum (z.B. im Park, am Mainufer o.ä.) sind nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
(vgl. § 1 Abs. 1 Satz 1+2 CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 15. August 2020)

Treffen von Selbsthilfegruppen im nicht-öffentlichen Raum (z.B. in der Kontaktstelle, in einem privaten Raum, in einem Nachbarschaftszentrum, im Schrebergarten o.ä.) gelten als Zusammenkünfte bzw. als (private) Veranstaltungen. Für diese Treffen gelten folgende Vorschriften:

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes
  • die Teilnehmerzahl darf 250 Personen nicht übersteigen
  • jeder Person sollen 3 qm zur Verfügung stehen, in geschlossenen Räumen sollen Sitzplätze eingenommen werden.
  • Listen mit Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmenden zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen
  • gut sichtbare Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen.
    (vgl. § 1 Abs. 2 Nr. 2b Satz 1 CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 15. August 2020)

Bitte erkundigen Sie sich bei Treffen im nicht-öffentlichen Raum unbedingt bei Ihrem*r Vermieter*in/Gastgeber*in, welche Regeln in deren Räumlich-keiten gelten!

Quelle:
E-Mails des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) an den Selbsthilfe e.V. vom 02.06.2020 – 08.07.2020
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Zur Frage, wann § 1 Abs. 2 Nr. 4 anstelle von § 1 Abs. 2 Nr. 2b CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 11.06.2020 anzuwenden ist, hat der Selbsthilfe e.V. aus dem HMSI die Antwort erhalten, „dass bei Zusammenkünften im privaten Raum immer dann die strengeren Anforderungen des § 1 Abs. 2 Nr. 2b CoKoBeV anzuwenden sind, wenn aufgrund der Anzahl der Teilnehmenden eine Nachverfolgung der Per-sonen bei einem möglichen Infektionsgeschehen nicht ohne die Führung von Namens- und Kontaktlisten möglich ist. Eine starre Personenbegrenzung gibt es im privaten Bereich nicht. Es obliegt also sozusagen der Einsicht der Bürgerinnen und Bürger, dass der Virus nach wie vor aktiv ist und das Einhalten der Min-destabstands- und Hygieneregeln daher auch grundsätzlich im privaten Bereich empfohlen werden.“

Hier finden Sie die oben stehenden Informationen als PDF:
Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen – HMSI_Stand 15.08.2020

Treffen für Selbsthilfegruppen wieder möglich

 

Liebe Selbsthilfegruppen, liebe Selbsthilfe-Interessierte,

im März mussten wir auf Grund der Corona-Pandemie die Räume der Kontaktstelle für Treffen von Selbsthilfegruppen schließen.

Unser Beratungstelefon ist weiterhin zu den gewohnten Zeiten erreichbar und auch per Mail stehen wir im Austausch mit Gruppen und Interessierten. Auf unserer Website haben wir viele Informationen zusammengestellt, u.a. eine Anleitung zu virtuellen Treffen für Selbsthilfegruppen:
https://selbsthilfe-frankfurt.net/informationen-covid-19

Und auch aktualisierte Informationen, was die Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) konkret für die Treffen von Selbsthilfegruppen bedeuten, stellen wir regelmäßig online.

„Viele Gruppen haben neue Wege gefunden, sich gegenseitig weiterhin Halt und Unterstützung zu geben, sei es über Telefonate, per Mail oder durch virtuelle Treffen. Das erforderte einiges an Organisation, Flexibilität und Nervenstärke – dafür möchten wir allen Selbsthilfe-Aktiven Danke sagen und unsere Anerkennung aussprechen!“, sagt Maren Kochbeck vom Selbsthilfe e.V.

Wir freuen uns, dass Treffen von Selbsthilfegruppen – unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln – wieder in unseren Räumen in der Sonnemannstraße möglich sind.

Natürlich hat sich auch in der Kontaktstelle einiges verändert: Für jeden Raum gibt es eine festgelegte Obergrenze, wie viele Personen sich darin aufhalten dürfen, in den Fluren und im Aufzug muss eine Maske getragen werden, Anwesenheitslisten sind zu führen, Spender mit Handdesinfektion stehen bereit und Vieles mehr gilt es aktuell zu beachten.

Durch die begrenzte Personenzahl oder auch aus Vorsichtsgründen finden noch nicht alle Gruppen wieder zur gewohnten Zeit bzw. im gewohnten Raum statt. Wenn Sie also zu einem Gruppentreffen gehen möchten, informieren Sie sich bitte vorher bei der jeweiligen Kontaktperson der Gruppe!

Informationen zu Selbsthilfegruppen erhalten Sie am Beratungstelefon der Selbsthilfe-Kontaktstelle (069. 55 94 44).

Mit freundlichen Grüßen
Selbsthilfe e.V.

Aktualisierung vom 10.07.2020: Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen

Einhaltung der Regelungen gemäß Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) vom 06. Juli 2020, aktuell gültig bis 16. August 2020

Treffen von Selbsthilfegruppen im öffentlichen Raum (z.B. im Park, am Mainufer o.ä.) sind nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
(vgl. § 1 Abs. 1 Satz 1+2 CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 06. Juli 2020)

Treffen von Selbsthilfegruppen im nicht-öffentlichen Raum (z.B. in der Kontaktstelle, in einem privaten Raum, in einem Nachbarschaftszentrum, im Schrebergarten o.ä.) gelten als Zusammenkünfte bzw. als (private) Veranstaltungen. Für diese Treffen gelten folgende Vorschriften:

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes
  • die Teilnehmerzahl darf 250 Personen nicht übersteigen
  • jeder Person sollen 3 qm zur Verfügung stehen, in geschlossenen Räumen sollen Sitzplätze eingenommen werden.
  • Listen mit Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmenden zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen
  • gut sichtbare Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen.
    (vgl. § 1 Abs. 2 Nr. 2b Satz 1 CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 06. Juli 2020)

Bitte erkundigen Sie sich bei Treffen im nicht-öffentlichen Raum unbedingt bei Ihrem*r Vermieter*in/Gastgeber*in, welche Regeln in deren Räumlich-keiten gelten!

Quelle:
E-Mails des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) an den Selbsthilfe e.V. vom 02.06.2020 – 08.07.2020
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Zur Frage, wann § 1 Abs. 2 Nr. 4 anstelle von § 1 Abs. 2 Nr. 2b CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 11.06.2020 anzuwenden ist, hat der Selbsthilfe e.V. aus dem HMSI die Antwort erhalten, „dass bei Zusammenkünften im privaten Raum immer dann die strengeren Anforderungen des § 1 Abs. 2 Nr. 2b CoKoBeV anzuwenden sind, wenn aufgrund der Anzahl der Teilnehmenden eine Nachverfolgung der Per-sonen bei einem möglichen Infektionsgeschehen nicht ohne die Führung von Namens- und Kontaktlisten möglich ist. Eine starre Personenbegrenzung gibt es im privaten Bereich nicht. Es obliegt also sozusagen der Einsicht der Bürgerinnen und Bürger, dass der Virus nach wie vor aktiv ist und das Einhalten der Min-destabstands- und Hygieneregeln daher auch grundsätzlich im privaten Bereich empfohlen werden.“

Hier finden Sie die oben stehenden Informationen als PDF:
Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen – HMSI_Stand 06.07.2020

Aktualisierung vom 15.06.2020: Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen

Einhaltung der Regelungen gemäß Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) vom 11. Juni 2020, aktuell gültig bis 16. August 2020

Treffen von Selbsthilfegruppen im öffentlichen Raum (z.B. im Park, am Mainufer o.ä.) sind nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
(vgl. § 1 Abs. 1 Satz 1+2 CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 11.06.2020)

Treffen von Selbsthilfegruppen im nicht-öffentlichen Raum (z.B. in der Kontaktstelle, in einem privaten Raum, in einem Nachbarschaftszentrum, im Schrebergarten o.ä.) gelten als Zusammenkünfte bzw. als (private) Veranstaltungen. Für diese Treffen gelten folgende Vorschriften:

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes
  • die Teilnehmerzahl darf 100 Personen nicht übersteigen
  • maximal eine Person, je angefangener zugänglicher Grundfläche von 5 qm, sofern Sitzplätze eingenommen werden, im Übrigen von 10 qm
  • Listen mit Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmenden zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen
  • gut sichtbare Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen.
    (vgl. § 1 Abs. 2 Nr. 2b CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 11.06.2020)

Bitte erkundigen Sie sich bei Treffen im nicht-öffentlichen Raum unbedingt bei Ihrem*r Vermieter*in/Gastgeber*in, welche Regeln in deren Räumlichkeiten gelten!

Quelle:
E-Mails des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) an den Selbsthilfe e.V. vom 02.06.2020 – 12.06.2020
____________________________________________________________________
Zur Frage, wann § 1 Abs. 2 Nr. 4 anstelle von § 1 Abs. 2 Nr. 2b CoKoBeV vom 07. Mai 2020, Stand 11.06.2020 anzuwenden ist, hat der Selbsthilfe e.V. aus dem HMSI die Antwort erhalten, „dass bei Zusammenkünften im privaten Raum immer dann die strengeren Anforderungen des § 1 Abs. 2 Nr. 2b CoKoBeV anzuwenden sind, wenn aufgrund der Anzahl der Teilnehmenden eine Nachverfolgung der Personen bei einem möglichen Infektionsgeschehen nicht ohne die Führung von Namens- und Kontaktlisten möglich ist. Eine starre Personenbegrenzung gibt es im privaten Bereich nicht. Es obliegt also sozusagen der Einsicht der Bürgerinnen und Bürger, dass der Virus nach wie vor aktiv ist und das Einhalten der Mindestabstands- und Hygieneregeln daher auch grundsätzlich im privaten Bereich empfohlen werden.“

 

Hier finden Sie die oben stehenden Informationen als PDF:
Informationen für Selbsthilfegruppen zu Treffen – HMSI_Stand 15.06.2020

COVID-19 – Pandemie: Befragung der Selbsthilfegruppen zu Erfahrungen, Gedanken und Wünschen!

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt hat die Selbsthilfegruppen in ihrem Einzugsgebiet (Frankfurt am Main und Hochtaunuskreis), Ende April 2020 zu ihrer Situation und ihrem Wohlbefinden während der COVID-19-Pandemie befragt.

Wir danken allen Selbsthilfegruppen für die offenen und ehrlichen Antworten und die gute Zusammenarbeit- auch und insbesondere in dieser schwierigen Zeit.

Die Auswertung der Befragung finden Sie hier:
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